25- jähriges Jubiläum 1998 Die SPORTHOCHSEE-SEGLER-GEMEINSCHAFT BOCHOLT-RHEDE e.V. begeht 1998 die Feierlichkeiten anlässlich ihres 25jährigen Bestehens. ... mehr |
Replik auf die "Port of Spain" n freundlichem Gedenken an die „ PORT of SPAIN „ eine Stahlsegelyacht des Baujahres 1978, die seitens der SGBR 1992 als Vereinsyacht in Dienst gestellt und 2oo7 durch Verkauf ausgemustert wurde.
Viele Erlebnisse ranken sich um dieses Schiff, die den Versuch einer Auflistung rechtfertigen. Ein Rückblick in Nostalgie von Charade. ... mehr |
SGBR - Steganlage am Bocholter Aa-See text. ...mehr |
VereinsheimZur Luftaufnahme aus Google-Maps klick hier |
Eine neue Vereinsyacht 2007 Am Sonntag, den 29. April fand bei Kaiserwetter die feierliche Einweihung der neuen Vereinsyacht "PIPOCA" im Workumer Hafen statt.
Bereits im Laufe des Vortages war das Vorauskommando des Vereins im Hafen angekommen, um die Vorbereitungen und die Organisation vor Ort in die Wege zu leiten. Mit großem Zelt, dem SGBR - Grill, einer Theke und einem Buffet bezog die Crew der SGBR an der Kade neben der Krananlage des Wokumer Hafens "It Soal" die Freifläche, die der freundliche Hafenmeister eigens zu diesem Zweck reserviert hatte. Ebenfalls hatte er genügend Liegeplätze an der Kade für die Eigneryachten des Vereins zur Verfügung gestellt. Zwei Eignerboote waren bereits am Freitagabend eingetroffen, während drei weitere Boote. ... mehr |
30 Jahre SGBR Allgemeines zum Stand des Vereins. ... mehr |
| |
|
| |
|
| |
|
Abgekühlte Anfangseuphorie
|
Allerdings hatte sich die Anfangseuphorie zwischenzeitlich merklich abgekühlt, so dass aus den Reihen der „Männer der ersten Stunde“ die zu einer Vereinsgründung erforderlichen sieben Personen nicht mehr vorhanden waren. In Gesprächen mit dem verbliebenen „harten Kern“ wurden zu-
sätzlich seglersportinteressierte Freunde eingeladen, die schließlich ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in einem siebenköpfigen Vorstand erklärten.
|
Die Gründungsmitglieder
|
Als Gründungsvorstand wurden dem Vereinsregister folgende Mitglieder gemeldet:
Karl Rademacher (Vorsitzender) Albert Hünting, Herbert Wissing, Hans Eimers, Werner Henrichs, Werner Hitpass, Hermann Rademacher. Eine geordnete Geschäftsaufnahme mit zielgerichtetem Vereinsaufbau gestaltete sich jedoch äußerst schleppend, da dass der damalige Vorsitzende Karl Rademacher innerhalb einer Dringlichkeitssitzung mit noch verbliebenen Vorstandsmitgliedern die Existensfrage stellte, Karl Rademacher, Herbert Wissing und Werner Henrichs entschieden sich für eine Vorwärtsstrategie, eröffneten die Vereinskasse durch eine Einlage von 200 Mark pro Person und traten mit der Einladung zu einer Informationsveranstaltung über Seglerführerscheine des DSV in der Gaststätte Deitmer in Rhede an die Öffentlichkeit.
Am 18. November 1974 trugen sich nicht nur 34 Interessenten in die Ausbildungsliste ein, sondern wurden während des durch Herbert Wissing geleiteten Lehrganges auch zu ordentlichen Mitgliedern der SGBR. Damit war endgültig eine Grundvoraussetzung zu einer ordnungsgemäßen Vereinsarbeit geschaffen; das „Haus Deitmer“ in Rhede wurde zum Vereinslokal erkoren und alle folgenden Aktivitäten von hier aus gesteuert.
|
Geburtswehen beseitigt
|
Durch Beendigung der Geburtswehen und erster finanzieller Erfolge durch die Lehrgangstätigkeit kann am 16. April 1975 das Kielboot „Vagabund“ angeschafft und am 3. Februar 1976 eine Flotte von drei Vaurien -Jollen nebst Slipwagen zu Ausbildungs-
zwecken in Dienst gestellt werden. Segelrevier wird die Bijland in Holland.
Während der ersten Jahreshauptver-sammlung (JHV) am 14. April 1976 im Vereinslokal Deitmer wird Herbert Wissing zum Vorsitzenden gewählt.
Sein Antrag auf Namensänderung in Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede wird mehrheitlich abgelehnt.
Infolge einer ernsthaften Erkrankung des Vorsitzenden Herbert Wissing übernimmt der zweite Vorsitzende Gunther Köhler am 29. Juli 1976 die Vereinsleitung und führt erste Gespräche mit der Stadt Bocholt über den in Planung befindlichen Aasee. Am 26. März 1977 wird Gunther Köhler durch die JHV offiziell zum Vorsitzenden der SGBR gewählt. Die Versammlung beschließt mit Einwilligung der Rheder Mitglieder die Verlegung des Vereinslokales nach Bocholt in den „Erzengel“.
|
Erste gemeinsame Regatta am Aasee
|
In der hier am 21. Januar 1979 stattfindenden JHV wird Karl Rademacher erneut zum Vorsitzenden gewählt. In seiner Amtsperiode erfolgt ein weiterer Wechsel des Vereinslokals am 15. Februar 1979 in die „Neue Wache“. Des Weiteren gibt es erste Gespräche mit den Nachbarvereinen über eine gerechte Verteilung von 30 Boxen der neuen Steganlage am Aasee, die zum Zeitpunkt der ersten gemeinsamen Regatta am 1. April 1979 fertig gestellt sein soll.
Der Bootspark wird um eine 420iger Jolle mit Bezuschussung durch Landessportbund
und Stadt Bocholt erweitert, Lehrgänge Segeln-A werden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule organisiert. Am 8. Februar 1980 wechselt die SGBR noch einmal das Vereinslokal; diesmal ist es die Gaststätte Wolberg.
|
Christof Rogowski im Rampenlicht
|
Mit einem zweiten Platz von Christof Rogowski und Wolfgang Löchte auf einer 420iger bei der Pröbsting-Regatta am 14. April 1980 kommt der Name Rogowski ins Rampenlicht, der in den Jahren 1983 bis 1987 ununterbrochen die
Stadtmeisterschaft im Segeln mit seiner Vorschoterin Uschi Fehr für die SGBR einfahren wird.
Außerdem nimmt eine SGBR-Crew erstmalig an den Deutschen Jugendmeister-
schaften auf dem Starnberger See teil (4. August 1980).
|
Beiträge seit 18 Jahren stabil
|
Die Jahreshauptversammlung am 15. Januar 1981 bestimmt Andreas Tenbensel zum Vorsitzenden. Die beschlossenen Mit-
gliedsbeiträge – 150 DM Einzel-, 180 DM Familien- und 50 DM Jugendbeitrag – haben noch heute, nach 18 Jahren, unverändert Gültigkeit, eine stolze Leistung, meint der Chronist!
Am 6. Juli 1981 richtet Regattaleiter Ludwig Löchte erstmalig eine SGBR Regatta unter dem Namen Klumpenregatta aus, Hermann Pottgießer stiftet dazu den Klumpenpokal. Rogowski/Löchte segeln weiter auf Erfolgskurs und siegen am 10. November 1981 bei der Martinsregatta auf dem Pröbsting-See in Borken-Hoxfeld.
Hans Hartmann übernimmt am 3. März 1983 den Vorsitz der SGBR. Das zehnjährige Vereinsjubiläum feiern die Mitglieder am 30. April 1983 im Vereinslokal Wolberg. Es wird eine rauschende Ballnacht!
Am 17. Januar 1985 ist Karl Rademacher als Vorsitzender wieder an der Reihe. Es beginnt die Zeit der Bauarbeiten am Seglerheim am Aasee. Die geldliche Eigenleistung jedes der drei beteiligten Klubs – Yachtclub, BWV und SGBR – beträgt ca.
30 000 DM. Das bedeutet für die kleine SGBR eine ,Mördersumme´, die ohne Umlage und Beitragserhöhung realisiert werden soll. Eine zugeschaltete Baustein- und Spendenaktion soll dieses Vorhaben unterstützen, und irgendwie gelingt das schier Unmögliche, obschon erhebliche Aufgeregtheiten im eigenen Lager ausgeräumt werden müssen, als nach Bauabrechnung und – Verteuerung die SGBR einen Nachschlag von etwa 13 000 DM zu leisten hat – auch nach Zahlung dieses Betrages schreibt der Kassenwart keine roten Zahlen.
|
Hoher Preis für Seglerheim
|
Karl Rademacher hatte der Mitgliederver-sammlung zugesagt, bis zur Fertigstellung des Seglerheimes den Vorsitz auszuüben, und somit übernimmt Heinrich Lücking am 17. Februar 1989 die Amtsgeschäfte. Der Preis, den die SGBR für den Heimbau zu zahlen hat, ist allerdings nicht nur monetär, sondert wesentlich schmerzlicher in einem schleichenden Niedergang der Aktivitäten angesiedelt. Diesen zu stoppen, gelingt Heinrich Lücking nicht, so dass er nach nur einem Jahr der Vorstandschaft sein Amt resigniert zu Verfügung stellt.
Die SGBR steht am Scheideweg. In einem Gespräch zwischen George Coyle und Karl Rademacher wird wiederum die Existenzfrage gestellt und erneut entschieden weiterzumachen – weder zu fusionieren (Angebote lagen auf dem Tisch) noch die SGBR aufzugeben.
Die Jahreshauptversammlung am 28. August 1990 – die Anwesenheitsliste weist acht(!) Teilnehmer aus– wählt George Coyle zum Vorsitzenden.
|
1992 „Port of Spain“ gekauft
|
Die Jahreshauptversammlung vom 24. Januar 1992 – übrigens seit 1991 immer mit Getränken, warmen und kaltem Büffet kostenlos – entscheidet sich für den Kauf der Stahlsegelyacht „Port of Spain“ und erweitert mit diesem Angebot die Interessenlage der SGBR-Mitglieder erheblich. Positiv zu vermerken ist hierzu die sofortige Bereitschaft einer Arbeitsgruppe, die sich der notwendigen Renovierungsarbeiten annimmt, ebenso positiv ist die Bereitschaft der Mitglieder zu bewerten, namhafte Beträge in die Verbesserung der Segelyacht zu investieren.
Als Folge daraus meldet K. P. Löser für 1996 ein Rekordergebnis im Charterbereich (87 Tage).
|
Gastgeschenke zum Zwanzigjährigen
|
Am 6. Januar 1994 lädt die Stadt Bocholt – Presse- und Werbeamt – alle am Bocholter Aasee angesiedelten Vereine zu einer Besprechung über ein neues Projekt „Musik und Sport am Aasee“ ein.
Karl Rademacher bietet an, die vereinseigene „Klumpenregatta“ auf den Termin 10. und 11. September 1994 zu verlegen und damit die seitens der Stadtverwaltung erwarteten Initiativen der Vereine zu dokumentieren.
Für besondere Verdienste um die Ausbildung im Führerscheinwesen überreicht Vorsitzender George Coyle im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 28. Januar 1994 die Vereinsehrennadel an Hermann Rademacher.
Karl Rademacher wird am 24. Januar 1997 aufgrund besonderer Verdienste um die SGBR durch den Vorsitzenden George Coyle mit dem Ehrentitel „Commodore der SGBR ausgezeichnet. |
|
| 1998 - zum Jubiläum 25 Jahre SGBR (Grußworte) |
„ Wir sind eine funktionierende Gruppe
mit Enthusiasmus und Liebe zum Verein“
Liebe Seglerinnen und Segler,
liebe Jubiläumsgäste,
Die SPORTHOCHSEE-SEGLER-GEMEINSCHAFT BOCHOLT-RHEDE e.V. begeht 1998 die Feierlichkeiten anlässlich ihres 25jährigen Bestehens.
Seit 1990 konnte ich die positive Entwicklung unserer Seglergemeinschaft als Vorsitzender mitgestalten und blicke im Jubiläumsjahr stolz auf eine dynamische, lebendige und dennoch überschaubare SGBR.
Natürlich ist eine solche Expansion im sportlichen, materiellen und gesellschaftlichen Bereich nicht das Werk eines Einzelnen, sondern auch immer das Gemeinschaftswerk einer funktionierenden Gruppe, die mit Interesse, Sachverstand, Enthusiasmus und Liebe zum Verein alle notwendigen Tätigkeiten selbstlos auf sich nimmt. So nehme ich dieses Jubiläum auch zum Anlass, den Spartenleiterinnen Jugend, Familie, Regatta und Ausbildung sowie allen tätigen Mitgliedern der SGBR ein herzliches Dankeschön für produktive und erfolgreiche Mitarbeit zu sagen.
Mein Dank gilt auch der Stadt Bocholt, den Mitarbeitern des Presse- und Werbeamtes, unter anderem für die Installation des großen Bürgerfestes „Sport und Musik am Aa-See“ sowie der Stadtmarketing für die Betreuung.
Last but not least: ein Dankeschön an die Nachbarvereine Bocholter Wassersport und Bocholter Yachtclub für eine reibungslose, konstruktive Zusammenarbeit in der Interessengemeinschaft (IG) Aasee.
Abschließend hoffe ich, alle Freunde und Gönner bei unserer Jubiläumsfeier am 31. Oktober 1998 persönlich begrüßen zu können.
GEORGE COYLE
VORSITZENDER DER SGBR

|
„ Gute Jugendausbildung sichert dauerhaft
gewünschte Handbreit Wasser unterm Kiel“ |
Am 31. Oktober 1998 feiert die Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede (SGBR) ihr 25jähriges Bestehen. Im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Bocholt – besonders aber auch persönlich – übermitteln wir zu diesem besonderen Jubiläum dem Verein und allen seinen Mitgliedern unsere herzlichsten Glückwünsche.
Im Jahr 1973 wurde anlässlich eines Lehrganges zur Erlangung des Sportseeschiffer-Zeugnisses dieser Verein gegründet. Im Rahmen seiner langjährigen Vereinsgeschichte kann die SGBR auf einen Boots-Park blicken, der kontinuierlich angeschafft wurde, um sämtliche Törns auf allen Gewässern zu ermöglichen. Diese Törns finden selbstverständlich nicht auf dem Bocholter Aa-See statt, sondern auch einmal auf der Nord- und Ostsee, dem Mittelmeer oder auf dem niederländischen Ijsselmeer. Zum regen Vereinsleben gehören daneben die verschiedenen An- und Absegelveranstaltungen, Pättkestouren, das Aa-See-Familienfest oder auch Segelreisen, zum Beispiel nach England.
Wichtig in seinem Vereinsleben ist dem SGBR der Kontakt zu den benachbarten Segelsport betreibenden Vereinen, die sich in der Interessengemeinschaft Aa-See zusammengeschlossen haben, und die gemeinsame Nutzung des mit vereinten Kräften erstellten Wassersportlerheimes am Aa-See gewährleistet.
Wir möchten daher an dieser Stelle allen Vereinsmitgliedern für ihr Engagement und ihren Einsatz danken. Insbesondere hat sich der Verein der Jüngsten- und Schülerausbildung angenommen und bietet damit gerade den Jugendlichen eine ganz besondere sportliche Möglichkeit, mit dem Segeln vertraut zu werden und eine gute Ausbildung bei der SGBR zu erhalten.
Den Jubiläumsfeierlichkeiten der SGBR wünschen wir einen harmonischen und erfolgreichen Lauf und dem Verein stets eine „Handbreit Wasser unter dem Kiel.“
CHRISTEL FELDHAAR HANS-JOSEF DAHLEN
BÜRGERMEISTERIN STADTDIREKTOR

|
„Tatkraft und Entschlossenheit - aus dem
Schiffchen wurde eine stattliche Yacht“ |
Der Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede möchte ich im Namen des Stadt-Sport-Verbandes – und auch persönlich – zum 25jährigen Bestehen die herzlichsten Glückwünsche übermitteln.
Vom Gründungsjahr 1973 an bis zum heutigen Tage waren es in erster Linie Idealisten, die mit Mut und viel Engagement aus einem SGBR-Schiffchen eine seegehende, stattliche Yacht schufen.
Steigende Mitgliederzahlen, expandierende Abteilungen, vor allem im Jüngsten- und Jugendbereich, zeugen von der guten Vereinsarbeit. Hervorzuheben sind aber auch die sportlichen Erfolge sowie die tatkräftige Unterstützung beim Bau des Seglerheimes am Aa-See. Eine erfolgreiche Vereinsarbeit ist aber nur gewährleistet, wenn auch in Zukunft Mitglieder bereit sind, sich ehrenamtlich einzubringen.
Weil wir um die Tatkraft und Entschlossenheit Ihrer verantwortlichen Frauen und Männer wissen, hegen wir die feste Zuversicht, dass die Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede auch in Zukunft eine gute Rolle im Dienste des Sportes spielen wird.
Der Stadt-Sport-Verband hofft und wünscht, dass die Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede noch eine lange Zukunft vor sich hat und dies zum Wohle der Bürger.
Den Veranstaltungen zum Jubiläum wünschen wir ein gutes Gelingen.
STADT-SPORT-VERBAND BOCHOLT
ERSTER VORSITZENDER
GERD WISSEN

|
„ Auch ein Verein aus dem Binnenland
kann Hervorragendes leisten" |
Liebe Freunde von der Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede,
der Deutsche Segler-Verband gratuliert Ihnen herzlich zum fünfundzwanzigjährigen Bestehen Ihres Vereins. Segeln in all seinen Formen hat bei Ihnen eine gute Heimstatt.
Mit der Seglern eigenen Beharrlichkeit hat sich die Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede in ihrem ersten Vierteljahrhundert aus einer Gruppe von Fahrtenseglern zu einem aktiven Verein entwickelt. Ihr Engagement bei Regatten hilft, unseren Sport sein Ansehen zu sichern. Doch auch Ihre Fahrten- und Hochseesegler vollbringen in der Auseinandersetzung mit den Elementen Wind und Wasser echte sportliche Leistungen.
Die Jugend ist die Zukunft unseres Sports und jedes Vereins. Dass Sie in Ihrer vorbildlichen Jugendarbeit junge Seglerinnen und Segler auch intensiv an das Regattasegeln heranführen, freut mich besonders. Gerade der sportliche Wettkampf sichert und Goodwill in der Öffentlichkeit und bei denen, die über unsere Geschicke zu entscheiden haben. Ihre hervorragende Jugendausbildung ist ein guter Beweis dafür, was auch ein Verein aus dem Binnenland leisten kann, der zudem noch so jung ist wie die Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede.
In unserer oft hektischen, konsumorientierten Zeit ist ein hohes Maß an persönlichem Engagement gefordert, um einen Verein derart am Blühen zu erhalten. Ohne Persönlichkeiten, die auch heute noch bereit sind, Verantwortung für ihren Verein zu übernehmen, könnte unser schöner Sport nicht weiter bestehen. Ihnen gilt unser besonderer Dank.
Ich bin sicher, dass die Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede eine gute Zukunft haben wird und wünsche Ihnen allen eine gute Reise ins nächste Jahrtausend!
HANS-JOACHIM FRITZE
PRÄSIDENT DEUTSCHER SEGLER-VERBAND

|
„Viel für guteEntwicklung getan“ |
Die Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt- Rhede e.V. kann in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen feiern.
Im Namen des Bocholter Yachtclubs e.V. möchte ich unsere herzlichen Glück wünsche übermitteln.
Ihr habt in den vergangenen Jahren viel zu der guten Entwicklung des Segelsportes in Bocholt
beigetragen. Ich denke da vor allen Dingen auch an die gute Arbeit im Bereich der Jüngstenschulung.
Wir wünschen Euch für die Zukunft weiterhin
- engagierte Mitglieder
- einsatzbereite Ausbilder
- erlebnisreiche Törns
und unseren beiden Clubs gute Zusammenarbeit.
Im Namen des Bocholter Yachtclubs
MARIANNE HAUTZINGER
ERSTE VORSITZENDE
BOCHOLTER YACHTCLUB

|
„Eine gute Freundin geworden“ |
Wenn Freunde einen besonderen Anlass feiern, ist Beachtung angesagt. Besonders dann, wenn es sich um eine gute ,Freundin` handelt.
Vor vielen Jahren ertönte ein silberhelles Stimmchen einer Seglergemeinschaft, die nach 25 Jahren ein silbernes Jubiläum feiert.
,SGBRchen` hat sich in dieser Zeit prächtig entwickelt und einer neuen Gruppe von segelbegeisterten BWVlern mit Rat und Tat geholfen.
Diese grüßen die Jubilarin daher aus ganzem Herzen und mit folgenden Worten:
Segel
Genuss
Bei
Routiniers
PAUL BRÜNENBERG
SEGELWART
BOCHOLTER WASSERSPORTVEREIN

|
„Selbst für drei autonome Segelklubs besteht ausreichend Lebensraum“ |
Liebe Seglerinnen und Segler,
als Mitbegründer gehöre ich der SGBR nunmehr 25 Jahre an und verhehle nicht meinen Stolz, sowohl an der Entstehung als auch an der Entwicklung dieser Gemeinschaft beteiligt gewesen zu sein. So war es naheliegend, mich als Zeitzeugen mit der Erstellung einer Chronik zum Jubiläum der SGBR zu betrauen.
Aus dem Kreis der damaligen Gründungsmitglieder sind leider nur drei im aktuellen Mitgliederverzeichnis übrig geblieben. Ich selbst habe in den 25 Jahren die Geschicke der SGBR als Vorsitzender oder aber im geschäftsführenden und erweiterten Vorstand permanent mitgestalten dürfen und habe die wechselvolle Geschichte unserer Gemeinschaft hautnah erlebt.
Positive Konkurrenz
Mein Fazit heut ist: Es war richtig, den Schritt der Gründung einer zweiten Seglergemeinschaft in Bocholt 1973 zu wagen, denn durch die so entstandene Konkurrenzsituation im positiven Sinne kam eine sinnvolle Bewegung in die Bocholter Seglerszene. Nach Bewältigung anfänglicher nachbarschaftlicher Probleme und mit wachsender gegenseitiger Toleranz entwickelte sich im Laufe der Jahre – vornehmlich nach Gründung einer Segelabteilung im Bocholter Wassersportverein (BWV) – eine äußerst nützliche Kooperation, die letztlich in die Bildung der einmaligen Interessengemeinschaft Aasee (IG Aasee) mündete.
Heute, nach 25 Jahren, haben sich die damaligen Wogen der Entrüstung über die angeblich völlig nutzlose Erweiterung der Segelszene in Bocholt geglättet, so dass – wie die Mitgliederzahlen beweisen – sogar für drei autonome Segelklubs ausreichend Lebensraum vorhanden ist.
Der Sporthochsee-Segler-Gemeinschaft Bocholt-Rhede und seinem amtierenden Vorsitzenden Georg Coyle spreche ich im Jubiläumsjahr 1998 die besten Wünsche für eine weiterhin positive Aufwärtsentwicklung aus.
KARL RADEMACHER
COMMODORE DER SGBR
Besuchen Sie uns im Internet:
www.sgbr.org

|
|
|
Vorsitzende 1973 bis heute |
Ehrenliste der SGBR |
1973 bis 1975 Karl Rademacher
1976 Herbert Wissing
1977 bis 1978 Gunther Köhler
1979 bis 1980 Karl Rademacher
1981 bis 1982 Andreas Tenbensel
1983 bis 1984 Hans Hartmann
1985 bis 1988 Karl Rademacher
1989 Heinrich Lücking
1990 bis2000 Georg Coyle
2001 bis2009 Rolf Albers
2010 ... Wolfgang Bußhoff
|
- Im Verlaufe der 25 Jahre wurden folgenden MitgliedernVereinsauszeichnungen für besondere Verdienste zuteil:
1993 Vereinsehrennadel an Karl Rademacher
1994 Vereinsehrennadel an Hermann Rademacher
1997 Ehrentitel „Commodore der SGBR“ an Karl Rademacher
1998 Vereinsehrennadel an George Coyle junior
1998 Vereinsehrennadel an Sven Fabian.
- Andreas Tenbensel und Hans Hartmann gehören der SGBR nicht mehr an; trotzdem gilt ihnen am Jubiläumstag Dank für ihren Einsatz für die SGBR- wie auch den anderen ehemaligen Vorsitzenden.
|
|

|
|
R E P L I K auf die "Port of Spain" |
In freundlichem Gedenken an die „ PORT of SPAIN „ eine Stahlsegelyacht des Baujahres 1978, die seitens der SGBR 1992 als Vereinsyacht in Dienst gestellt und 2oo7 durch Verkauf ausgemustert wurde.
Viele Erlebnisse ranken sich um dieses Schiff, die den Versuch einer Auflistung rechtfertigen. Ein Rückblick in Nostalgie von
Charade |
Die schöne Insel TRINIDAD,
Da kann man sicher sein,
Hat eine tolle Hafenstadt
Mit Namen „ PORT of SPAIN „
Das ist ein Name – wunderbar –
Mit Flair, mit Klang und Pfiff.
Jetzt weis ich endlich – klipp und klar – :
So nenne ich mein Schiff. |
Genau das sagte sich Werner OTTEN, als er die Yacht 1978 auf Kiel legte, um das gekaufte Kasko auszubauen, laufendes und stehendes Gut zu installieren und als fahrtüchtiges Segelschiff von Emmerich ins Ijsselmeer nach Lemmer zu überführen.
Schon dieser Überführungstörn über Rhein, Waal und Issel hatte es in sich.
Der Schiffsantrieb war ein Dieselmotor eines 18oiger Mercedes-PKW nicht marinisiert, der auf der langen Marschfahrt ins holländische Ijsselmeer sein Stehvermögen unter Beweis stellen musste.
Das genau aber tat er nicht. Irgendwo in der Issel gab er den Geist auf und nur mit viel Glück , der Ausnutzung des Stromes und einer guten Crew, gelang ein Anlegemanöver an ein festliegendes Motorboot. Schadensverursacher: Gerissener Keilriemen. Ersatz war nicht am Schiff. Werner Otten, Karl Rademacher und Jupp Ehlting sollten zu Fuß über Zäune und durch Wiesen ins nächstgelegene Dorf, um für Ersatz zu sorgen. Werner Otten nahm an diesem Versuch dann nicht teil, als er beim Sprung vom Schiff an Land rückwärts in die Issel fiel. Auch für Karl und Jupp war dieser Exkurs erfolglos, als sie von einem wildgewordenen Bullen auf einer Wiese verfolgt wurden, nur durch einen gewagten Sprung über einen Zaun aus der Gefahrenzone gelangten und weitere Gehversuche abbrachen, denn es lagen noch viele Wiesen mit Vieh vor ihnen.
Zurück am Schiff war Otten wieder trocken und übernahm die Aktion, diesmal erfolgreich, selbst.
Im heutigen Yachthafen MARONIER in LEMMER bezog die Port of Spain Quartier in direkter Nachbarschaft zur CHARADE, die dort bereits einen Liegeplatz unterhielt.
Diese beiden Schiffe, unter dem Stander der SGBR, boten auf Jahre den mittlerweile zahlreich vorhandenen und vereinslich ausgebildeten Seeseglern die Planken für die ersten Seebeine.
Die Port of Spain und die Charade wurden so im Laufe der Jahre quasi zu Schwesterschiffen, deren Stammbesatzungen zukünftig auch gemeinsame Törns zu den vorgelagerten Watteninseln und nach England unternahmen.
Zwischendrin waren an den Wochenenden immer wieder Schläge Lemmer – Enkhuizen oder Lemmer – Medemblik und zurück angesagt, denn man war ja noch beruflich eingebunden.
Aber auch Vereinsfeiern mit eingebundenem Segelvergnügen oder Seeregatten waren gängige Übung. Zeitweise wurden Schiffe hinzu gechartert und Konvoifahrten unternommen.
Und bei einer dieser Gemeinschaftsreisen - mit insgesamt 6 Booten – kam es auf einer Tour nach Medemblik beinahe zu einem Fiasko, als ein Zyklon ohne jegliche Voranmeldung die Seglerinnen und Segler überfiel und im wahrsten Wortsinn in alle Winde zerstreute. Der Wind erreichte Spitzengeschwindigkeiten von 13o kmh, wie das holl. Hydrographische Institut de Bilt später berichtete. Der Hafen von Medemblik war nicht zu erreichen. Zahlreiche Schiffe und kleinere Boote kamen zu Schaden und leider waren auch 1o Menschenleben zu beklagen. Die Flotte der SGBR hatte zwar einige materiellen Schäden davongetragen, aber Gott-sei-Dank keine gesundheitlichen.
Nach etwa 1o Jahren Lemmer verholten sich die Port of Spain und die Charade gemeinschaftlich nach Lelystad, wo soeben ein neuer Yachthafen – die FLEVO MARINA – entstand. Hier lagen dann die beiden Schwesterschiffe wiederum einträchtig in Nachbarboxen beieinander und planten ihre Exkursionen nunmehr aus den südlichen Bereichen des Ijsselmeeres. So kam es dann eines schönen Tages zum unvergessenen
ABWRACKTÖRN:
Es war schon spät im Jahr, denn die Port of Spain und die Charade verfügten bereits über ihre Termine zu Winterlagerung.
Aber wie das so ist, vorher muß ja noch eben ein Abschlußtörn gefahren werden. Die 5-köpfige Helfercrew hatte sich schnell entschieden: Noch eben mal nach Lemmer!
Und wir nehmen dazu die Port of Spain. Die schon etwas spätere Tageszeit – belanglos.
Nun war das Wetter – wie üblich in dieser Jahreszeit – bereits sehr sprunghaft, will sagen, typisch herbstlich. Bei 5 – 6 Bft aus dem sw-lichen Quadranten kam Hoffnung auf eine schnelle Rauschefahrt auf. Und los ging`s mit Groß und tarierter Fock. Nach 1 – 2 Stunden sprang der Wind nach vorn, wurde spitzer und nahm ständig zu. Aus Raumschot wurde hoch am Wind. Immer dichtere Segelführung war angesagt und schließlich das Kommando „Reffen Groß“. In dem Augenblick ein Knall, wie ein Schuss und der Großbaum samt Großschot und Travellerschiene verabschiedeten sich nach oben. Die Arbeit des Reffens hatten wir zwar gespart, die des Klarierens von Großsegel, Baum, Traveller und Schot aber nicht und der Starkwind und einfallenden Böen machten diese nicht gerade einfacher beim Übergang von Dämmerung zur Dunkelheit.
Richtige Entscheidung: Kursänderung URK und zwar nur unter tarierter Fock. Jetzt mit etwa halbem Wind kam das neue Ziel rasch näher. Kurz vor Einfahrt Urk Kommando: Fock bergen und Motor starten. Die Fock war unten, hing aber noch mit den Stagreitern am Vorstag, als der Ruf ertönte: Maschine springt nicht an, heißt wieder die Fock! Kursänderung Lelystad. Inzwischen war es stockdunkel, als wir nun wieder mit raumem Wind auf neuem Kurs lagen. 2 Segelstunden lagen noch vor uns, in denen Werner Otten die ihm hinlänglich bekannten Motorprobleme alle einzeln checkte, eine ebenso nasse, wie ölige Angelegenheit.
Der Heimathafen Lelystad kam näher und näher und plötzlich war er da.
George und Charly standen im Bugkorb mit klariertem Anker bei Fuß, um diesen im Bedarfsfalle auszubringen oder zu schmeißen, darum ging das Streitgespräch der beiden. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Aber hallo, plötzlich klingt Motorengeräusch durch die dunkle Nacht!! Werner hatte es wieder einmal geschafft, die Port of Spain mit den letzten Schraubenumdrehungen in irgendeine Box zu manövrieren. Diese Nacht wurde nicht nur dunkel,, sondern vor allem feucht und lang.
Es ranken sich noch weit mehr Stories um dieses alte Mädchen, die es lohnt, irgendwann einmal erzählt zu werden.
Wenn sie uns nun verläßt, hoffen wir, daß die neuen Eigner sie ebenso gut behandeln, wie die Port of Spain es von uns gewohnt war und ihr zukünftig Havarien jeglicher Art erspart bleiben.

|
|
- Neue Vereinsyacht > PIPOCA < wurde eingeweiht
|
Am Sonntag, den 29. April fand bei Kaiserwetter die feierliche Einweihung der neuen Vereinsyacht "PIPOCA" im Workumer Hafen statt.
Bereits im Laufe des Vortages war das Vorauskommando des Vereins im Hafen angekommen, um die Vorbereitungen und die Organisation vor Ort in die Wege zu leiten. Mit großem Zelt, dem SGBR - Grill, einer Theke und einem Buffet bezog die Crew der SGBR an der Kade neben der Krananlage des Wokumer Hafens "It Soal" die Freifläche, die der freundliche Hafenmeister eigens zu diesem Zweck reserviert hatte. Ebenfalls hatte er genügend Liegeplätze an der Kade für die Eigneryachten des Vereins zur Verfügung gestellt. Zwei Eignerboote waren bereits am Freitagabend eingetroffen, während drei weitere Boote den Hafen im Laufe des Samstagnachmittags erreichten.
Nach Aufbau der Zelte, des Buffets und des Grills, welcher dank der Mithilfe aller Vereinsmitglieder und der guten Organisation in Windeseile erfolgte, wurde es feierlich. Neben Damen, die sich in Schale geworfenen hatten, erschien nun auch der Erste Vorsitzende, Rolf Albers, in Krawatte und hielt nach einem Begrüßungssekt für alle die Einweihungsrede.
Rolf bedankte sich bei allen Mitgliedern und den Abordnungen anderer Vereine - weit über 80 Gäste wurden gezählt - für ihr Kommen und übergab die vorher von den Mitgliedern aufs Feinste herausgeputzte und über die Top geflaggte "PIPOCA" nun dem Verein und wünschte ihr allzeit gute Fahrt.
Auch die Eigner der anderen Yachten hatten diese eigens für den Festakt herausgeputzt und geflaggt, so dass alle Besucher und Vereinsmitglieder bei strahlendem Sonnenschein an einem bunten, maritimen Ereignis teilhaben konnten.
Für das leibliche Wohl aller Besucher war am Buffet und am Grill gut gesorgt, und auch die Tische in der Nähe der Biertheke erfreuten sich während des ganzen Tages eines guten Andrangs, der erst gegen Mitternacht zurückging.
Insgesamt war die Einweihungsfeier für die PIPOCA ein gelungenes Fest, das alle Besucher noch lange in sehr guter Erinnerung behalten werden.
Für die Gründungsmitglieder der SGBR, den Commodore Karl Rademacher (Charade) und Herbert Wissing, war es eine große Freude, zu sehen, was aus dem Verein geworden ist - hatten sie doch während der Gründungsjahre oft genug mit Sorgen um den Zustand und Fortbestand des Vereins zu kämpfen. So manch eine Anekdote hatten sie zu erzählen .... doch hierübere mehr in der ... Vereinsgeschichte ...
Der Vorstand bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Alles verlief reibungslos dank der hervorragenden Organisation insbesondere der Leute vor Ort.
Soll nun die PIPOCA das tun, wozu der Verein sie angeschafft hat -... möglichst vielen Vereinsmitgliedern als Charterboot zur Verfügung stehen und den Charterkalender auf dieser Webseite gut füllen.
Wir wünschen ihr immer mindestens eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

|
| |